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Abteilung Kraftsport | Dienstag, 04. April 2006 |
| Mathias Schröder wird Deutscher Meister In allen drei Einzeldisziplinen stellte Mathias Schröder neue persönliche Bestleistungen auf. Er bewältigte 350 kg im Kniebeugen, 340 kg im Kreuzheben und 260 kg im Bankdrücken. Dort bekam er sogar einen vierten Versuch zugesprochen, da schon im ersten Versuch sein Hemd gerissen war. In diesem Durchgang, der nicht mehr in die Dreikampfwertung ging, drückte Mathias Schröder 265 kg – neuer Deutscher Rekord. Sein Dauerrivale Alexander Hoffmann aus Braunschweig, immerhin Zweiter der Weltmeisterschaften, musste sich um 50 kg geschlagen geben. Die 950 kg bedeuteten 544 Relativpunkte und brachten dem Barther Kraftsportler den Gesamtsieg aller Gewichtsklassen. Mannschaftskamerad Marco Schröder startete zum ersten Mal bei den Männern in der 75 kg-Klasse und sicherte sich die Silbermedaille. Mit 240 kg im Kniebeugen, 157,5 kg im Bankdrücken und 230 kg im Kreuzheben kam er auf eine Gesamtleistung von 627,5 kg und lag nur 7,5 kg hinter dem Deutschen Meister. Eine tolle Leistung. Auch Jörg Langhammer konnte in der 100 kg-Klasse mit dem vierten Platz und 752,5 kg im Total überzeugen. Nach gerade überstandener Oberschenkelverletzung erzielte er mit 280 kg im Kniebeugen ein gutes Ergebnis. In der Bank brachte er alle drei Versuche in die Wertung und drückte 192,5 kg. Seine Anfangslast im Kreuzheben (280 kg) meisterte er noch souverän, konnte aber die 290 kg im zweiten und dritten Versuch nicht in die Wertung bringen. Damit verlor der Vinetastädter die nach dem Bankdrücken bereits sicher geglaubte Bronzemedaille. Dass Freud und Leid oft dicht beieinander liegen, erfuhren die Barther im Schwergewicht. Freude pur bei Mathias Schröder und große Enttäuschung beim zweiten Starter Lars Reumuth. Er konnte seine Anfangslast von 310 kg im Kniebeugen aufgrund technischer Fehler drei Mal nicht gültig beugen und schied aus dem Wettkampf aus. Bei der Siegerehrung musste er mit ansehen, wie die Bronzemedaille mit 720 kg vergeben wurde. Lars Reumuth hat bereits mehrfach über 800 kg im Dreikampf geschafft. Aber für einen so hochkarätigen Wettkampf muss man auch mental stark sein. Im Rahmen der Siegerehrung wurden die Barther noch als Deutscher Mannschaftsmeister im Kraftdreikampf 2005 geehrt. Nach der Disqualifikation eines Athleten des AC Lauchhammer bekamen die Barther Kraftsportler diesen Titel nachträglich zugesprochen. Am 29. April werden die Motor-Kraftsportler in der Endrunde in Klötze den erneuten Kampf um den wichtigsten Titel im Kraftdreikampf aufnehmen. Nach den bisher gezeigten Leistungen dürften die Barther gute Siegchancen haben. |